Wir verwenden Cookies, um dein Einkaufserlebnis zu verbessern. Wenn du weiter auf unserer Seite surfst, akzeptierst du die Datenschutzerklärung. Zustimmen
Sports & Outdoor

Kundenservice

Dein Sportparadies in Österreich

Lieferung

- schnelle Lieferung

Kostenloser Versand ab 50€ Bestellwert. Gültig auf alle Artikel der Lieferart Standard

3-5 Tage Lieferzeit

Mehr

Rückgabe & Umtausch

- Kostenloser Umtausch

Bist du mit deiner Bestellung nicht zufrieden, tausche sie innerhalb von 100 Tagen kostenlos um!

100 Tage

Mehr

Preisgarantie

- 30 Tage Bestpreisgarantie

Wenn du innerhalb von 30 Tagen den gleichen Artikel günstiger findest, erstatten wir dir die Preisdifferenz!

30 Tage

Mehr

Zertifizierter Shop

- E-Commerce Gütezeichen Österreich

Sicher einkaufen im geprüften Online-Shop. Das Österreichische E-Commerce Gütezeichen steht für vertrauenswürdiges Online-Shopping.

Zufriedheitsgarantie

Mehr

Übersicht /

GOLF - WAS BRAUCHE ICH AM ANFANG?

Zur Grundausstattung am Anfang empfehlen wir folgendes:

 

1.      Golfschläger

2.      Golfbags/Golftrolleys

3.      Golfbälle

4.      Golftees

5.      Handschuhe

6.      Schuhe

7.      Kleidung

 

1.      Golfschläger

Zu einer Golfaustattung gehören 14 Schläger. Mehr dürfen bei einer Runde nicht mitgeführt werden. Man unterscheidet dabei in 3 Kategorien:

·         Driver: auch Holz 1 genannt (da früher die Driver alle aus Holz gefertigt wurden),  ist ein langer Schläger mit einem großen Schlägerkopf. Speziell für Abschläge und weite Schläge. Die Größe des Kopfes wird in Kubikzentimetern angegeben (460cm² ist das maximal erlaubte Volumen). Die meisten Driver haben einen Kopf aus Titanium und/oder Kohlenfaser-Kompositmaterialien. Sie haben sehr dünne Schlagflächen, die bei Ballkontakt einen Trampolineffekt erzeugen und so den Ball noch mehr beschleunigen was für noch mehr Länge beim Schlag sorgt.

 

Bei der Wahl des richtigen Drivers sollten folgende Punkte beachtet werden:

 

o   Loft: Als Loft wird der Winkel der Schlagfläche in Bezug zur Senkrechten bezeichnet. Bei Drivern beträgt der Loft zwischen 8° - 13°.

Driver mit niedrigem Loft haben eine leicht flachere Flugbahn. Kräftige Spieler können dadurch lange Schläge spielen, da sie die notwendige Schlägerkopfgewschwindigkeit erzeugen können, die dafür notwendig ist. Driver mit höherem Loft eignen sich besonders für Spieler mit niedriger Schwunggeschwindigkeit (eventuell Damen, Senioren oder Kinder), da sie den Spieler unterstützen den Ball leichter in die Luft zu bekommen.

 

o   Schaftflex: Die Driver heutzutage haben fast alle Schäfte aus Graphit anstelle von Stahl. Die Schäfte bei Drivern sind unterschiedlich steif. Man spricht dabei vom Schaftflex. Je höher die Schlägerkopfgeschwindigkeit ist, die man erreicht, desto steifer sollte der Schaft sein bzw. Desto höher sollte der Flex sein. Man unterscheidet deswegen beim Flex auch in Ladies, Junior, Senior, Regular, Stiff und Extra Stiff. Der Ladies-Schaft biegt sich am meisten, erzeugt dadurch auch den größten „Peitschen-Effekt“ und sorgt so trotz niedriger Schwunggeschwindigkeit für weite Abschläge. D.h. welchen Flex man braucht, hängt vorwiegend von der Schwunggeschwindigkeit ab.

Für die meisten Spieler wird ein Driver mit regulären Flex und einem Loft zwischen 10° und 11° passend sein.

 

·         Eisen: die Eisen werden hauptsächlich für mittelweite Distanzen von Fairway benutzt. Man unterscheidet die Eisen nach der Distanz die man damit schlagen kann. Ein Standard-Eisensatz reicht von einem Eisen 3 bis zum Pitching Wedge (PW) bzw. Sand Wedge (SW). Das Eisen 3 hat die Schlagfläche mit den kleinsten Neigungswinkel (auch Loft genannt). Beim Eisen 3 ist der Loft ca. 20% zur Senkrechten. Dadurch kann man den Ball flach und lang schlagen. Der Schläger mit den größten Loft (56°Grad) ist der Sand Wedge, und dient dazu den Ball hoch, aber nicht weit aus dem Bunker (Sand) zu schlagen. Die Eisen 4, 5, 6, 7 usw. sind für mittelweite Distanzen. Als Faustregel kann man sagen, dass die Unterschiede zwischen den Weiten die man mit den Eisen schlagen kann jeweils 10-12m beträgt.

D.h. je niedriger die Zahl des Eisens, desto kleiner niedriger der Loft und desto flacher und weiter geht der Ball, falls er richtig getroffen wird.

 

·         Putter: zum Einlochen am Green. Der Putter ist der wichtigste Schläger in ihrem Bag, nicht umsonst sagt man im Englischen „Drive for show, putt for dough“, was übersetzt heißt: “Mit dem Driver kann man angeben, mit dem Putter Geld verdienen.“.

Bei den Puttern gibt es eine vielzahl an Bauweisen und auch die Preise unterscheiden sich sehr stark (von 15€ bis 250€).

 

o   Putter-Bauweise: Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 3 verschiedenen Bauweisen:

Ø  Blade: klassisches Design, sehr einfach und sieht gut aus, verzeiht aber kaum Fehler!

Ø  Half-Mallet: vermittelt ein gutes Spielgefühl und ist leichter zu spielen als ein Blade.

Ø  Mallet: ist schwerer als die anderen und bietet ein kräftiges Spielgefühl, so wie es viele Spieler bevorzugen.

 

o   Schaft-Bauweise: eigentlich haben heutzutage alle Putter einen Offset-Schaft. D.h. der Schaft liegt genau über dem Ball. Dadurch sind die Hände im Treffmoment vor dem Ball, was dazu dient, dass man den Ball auch gerade trifft!

 

o   Schlägflächen: die Putter-Schlägflächen können aus einer Vielzahl an Materialen bestehen: Stahl, Gummi, Nickel, Kupfer, Aluminium, Keramik. Jedes Material weist andere Spiel- und Klangeigenschaften auf.  Generell sollte man auf harten und schnellen Greens ein weiches Material bevorzugen und umgekehrt auf langsamen Greens ein hartes und schweres Material.

 

o   Länge des Putters: Die meisten Golfer verwenden Putter mit einer Länge von 35“ (die Länge des Putters wird immer angegeben).  Es gibt natürlich auch kürzere (33“-34“) und auch längere Modelle. Es gibt dann auch noch Belly Putter und Chest Putter.

 

Ø  Belly Putter: haben eine Länge von 41“ bis 45“ und werden an der Taille angelegt. Dadurch werden ungewünschte Bewegungen des Handgelenks reduziert.

 

Ø  Chest Putter: sind noch länger als Belly Putter. Die Länge wird dabei so gewählt, dass sie am Brustkorb angelegt werden können. Dadurch können sie wie ein Pendel geschwungen werden und fehlerhafte Bewegungen des Handgelenks werden so vermieden. Lange Putter eignen sich besonders für Spieler mit Rückbeschwerden (da man sich nicht über den Ball bücken muss beim Putten).

 

 

2.      Golfbags/Golftrolleys:

Beim Bag unterscheidet man zwischen einem Tragebag und einem Cartbag. Tragebags sind ziemlich leicht (ca. 1,5kg – 3kg) und sollten auf jeden Fall über bequeme Tragegurts verfügen. Für Spieler die keine Taschen tragen wollen oder können, gibt es Cartbags. Cartbags sind auf einem Trolley/Caddywagen befestigt und können so bequem gezogen werden. Wichtig bei den Golftaschen ist auf jeden Fall, dass man alles gut verstauen und guten Zugang zu allen Taschen hat.

 

3.      Bälle:

Am Anfang braucht man relativ viele Bälle, da viele im Wasser verschwinden werden. Deswegen sind Bälle gerade bei Änfängern kein unerheblicher Kostenfaktor.

Es gibt eine Riesenauswahl an Golfbällen aktuell. Golfbälle unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihren Kompressionsgrad und durch die Anzahl der verwendeten Schalen. Der Kompressionsgrad ist immer auf der Packung angegeben und reicht von 80 oder 90 (weich) über 100 und 110 (sehr hart).

Harte Golfbälle produzieren mehr Weite beim Abschlagen, man verliert jedoch einen gewissen Teil an Gefühl beim Putten am Green. Weiche Golfbälle werden oft von Spieler mit niedrigem Handicap und Profis bevorzugt. Mit weichen Golfbällen kann man den Ball mehr Spin geben und hat generell ein besseres Ballgefühl. Da sich die Schale von weichen Bällen aber schneller abnutzt, sind diese für Anfänger eher nicht die beste Wahl. Man unterscheidet die Bälle zwischen diesen 4 Bauweisen:

 

·         1-Piece Golfball: der 1-Piece Golfball ist der einfachste und kostengünstigste Ball und besteht einem harten Material (z.B.: Surlyn). Ideal für Anfänger und für die Driving Range.

 

·         2-Piece Golfball: der 2-Piece Golfball hat einen festen Kern, in der Regel aus Kunstharz und eine dickere, haltbare Schale aus Surlyn. Diese Bälle sind langlebig, preiswert und werden von den meisten Freizeit-Golfern bevorzugt.

 

·         3-Piece Golfball: der 3-Piece Golfball hat eine 3. Schale die etwas weicher ist und dadurch mehr Spin generiert. Sie sind aber auch etwas teurer und nicht so langelebig wie die 2-Piece Bälle. Ein geübter Golfer hat mit diesen Bällen mehr Kontrolle über den Ballflug.

 

·         4-Piece Golfball: Multilayer Golfbälle haben eine sehr weiche Schale und sind auch die teuersteb Golfbälle. Auch wenn sie nicht so langlebig sind, versprechen sie eine gute Distanz bei maximaler Kontrolle und Spin. Diese Golfbälle richten sich ausschließlich an sehr gute Golfspieler und Profis.

 

4.      Golftees:

Tees (Holz- oder Plastikstifte) gehören auf jeden Fall zur Standardausrüstung. Tees dürfen beim Abschlag verwendet werden und erhöhen enorm die Wahrscheinlichkeit den Ball mittig zu treffen.

Tees gibt es heutzutage in verschiedenen Materialien , Formen und Farben. Die Tees unterscheiden sich auch durch ihre Länge. Sie reichen von kurz (5,4 cm) bis lang (10,6 cm).

 

5.      Handschuhe:

Die Hände sind die einzigen Körperstellen, die den Schläger berühren. Sie bestimmen unter anderem Richtung, Schwung, Effet und Genauigkeit. Dafür ist es notwendig den Schläger fest in der Hand zu haben. Der Hansdschuh sorgt dafür, dass man den nötigen Gripp hat.

Das Tragen von Handschuhen ist keine Pflicht, aber aufgrund der vielen Vorteile aber auf jeden Fall ratsam.

Handschuhe werden im Normalfall nur auf der „schwachen“ Hand getragen. D.h. Rechtshänder tragen den Hanschuh auf der linken und Linkshänder auf der rechten Hand.

 

6.      Schuhe:

Zu einer guten Golf-Ausrüstung gehören nicht nur Schlägersatz und Bälle, sondern auch die passende Kleidung und Schuhe. Vorallem die Golfschuhe sind extrem wichtig, da man diese oft mehrere Stunden trägt. Deswegen sollte gerade hier darauf geachtet werden, dass diese gut passen und bequem sind. Bei dem Golfschuhen stellt sich zusätzlich noch eine wichtige Frage: Mit Spikes oder ohne?

Bis vor einigen Jahren spielte jeder mit Spikes! Das hat sich jedoch in den letzten Jahren deutlich geändert. Wo früher die Golfschuhe noch mit fixen Metallspikes ausgestattet waren, weisen die meisten Golfschuhe heutzutage Soft Spikes auf, die entweder fix oder abnehmbar sind. Seit einiger Zeit werden mittlerweile auch Golfschuhe ohne Spikes angeboten. Diese Schuhe haben nur eine Sohle mit gummierten Noppen, ähnlich den Turfschuhen beim Fussball!

Der Vorteil der neuen Modelle mit Soft Spikes und Noppen ist, dass diese weicher und bequemer sind und zudem auch schonender für den Platz. Viele Golfclubs erlauben sogar nur noch Schuhe mit Soft Spikes oder Noppen!

 

7.      Kleidung:

Die Kleiderordnung beim Golf ist leider noch durch die Etikette festgelegt. D.h. Jeans und T-shirt sind auf den meisten Anlagen nicht gern gesehen!

Aber angesichts zahlreicher Kollektionen im Bereich der Golfkleidung ist die Auswahl heutztage sehr groß sodass jeder etwas passendes findet. Aber neben dem modischen Aspekt muss die Golfkleidung auch funktionell sein und den Anforderungen auf den Platz gerecht werden. D.h. sie sollte Wind und Regen aushalten und sollte auch bei heißem Wetter regulierend wirken.

Wir wünschen euch viel Spass bei euren ersten Erfahrungen mit dem Golfsport und hoffen, dass wir euch beim Einstieg helfen konnten!

Zurück zum Seitenanfang